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5.1.1892 |
Beschluss des Stadtrates zur Gründung einer Realschule. |
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12.9.1892 |
Eröffnung
einer Höheren Bürgerschule mit dem Lehrplan einer Realschule
mit zwei Jahrgängen in den Räumen der Vincentischule. |
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1893 |
Die Schule erhält vom Schuljahresbeginn 1893/94 an die offizielle Bezeichnung Realschule. |
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1895 |
Auf Beschluss des
Ministeriums der Justiz, des Kultus und Unterrichts, Karlsruhe, wird
die realistische Abteilung am Großherzoglichen Gymnasium in Baden
(dem heutigen Gymnasium Hohenbaden) aufgelöst und eine
realgymnasiale Abteilung an der Realschule eingerichtet. Neue
Bezeichnung laut Erlass vom 6.11.95: Realschule mit Realgymnasium. |
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1897 |
Ausbau einer Oberstufe und damit einer neunklassigen Oberrealschule; offizielle Bezeichnung: Oberrealschule mit Realgymnasium. |
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1900 |
Die ersten 8 Schüler legen in Oberprima ihre Reifeprüfung ab. |
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1905 |
Der Stadtrat
beschließt den Neubau eines Schulgebäudes für die
Oberrealschule in der Hardstraße nach Plänen und unter der
Bauleitung von Stadtbaumeister Krauth; Gesamtkosten 521.000 Mark. Die
erste Abiturientin besteht im realgymnasialen Zweig das Abitur;
Berufswunsch: Medizin. |
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1907 |
Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit wird das Gebäude feierlich eröffnet. |
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1908 |
Auszug aus der Schulordnung, gültig auch in den Ferien:
- Mützenpflicht für alle Schüler;
- längeres Bummeln in Stadt und im Park ist verboten;
- bei Einbruch der Dunkelheit haben alle Schüler der Oberrealschule zu Hause zu sein;
- ungenehmigter und unbeaufsichtigter Wirtshausaufenthalt wird mit Karzer bestraft.
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1910 |
Auf Antrag des Stadtrates werden zum Schuljahresbeginn 1910/11 keine Schüler mehr in den realgymnasialen Zweig aufgenommen |
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1914 |
Die Schule erhält den offiziellen Namen: Oberrealschule Baden. |
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1919 |
Im Zuge der
Demokratisierung des öffentlichen Lebens wird erstmals eine
Schülerselbstverwaltung eingerichtet, desgleichen ein
Selbstständiger Beirat als Elternbeirat, bestehend aus 13
Elternvertretern; erster Vorsitzender: Stadtrechtsrat Dr. Saint
Georges. Nach langen Verhandlungen mit den Vertretern der Stadt und dem
Kultusministerium kann die erste Lehrerin eingestellt werden, um die 20
Mädchen im Sport zu unterrichten. |
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1933 |
Zwei Monate nach
Hitlers Machtübernahme dürfen nur noch Lehrer unterrichten,
die Gewähr bieten, im Geiste des neuen Deutschtums zu
unterrichten. Lehrbücher, die, wie es damals hieß, nicht im
Geiste unserer Zeit sind, werden aus dem Verkehr gezogen. |
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1935 |
Lehrpläne
werden so geändert, dass das Deutschtum den Schülern aller
Klassen eingeprägt wird. Im Englischunterricht wird das
germanische Wesen der Angelsachsen betont; jüdischer
Religionsunterricht wird verboten. |
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1936 |
Schulgeldermäßigung
erhalten nur noch Hitler-Jugend-Mitglieder. Die Studienförderung
wird beschränkt auf Mitglieder der Hitler-Jugend, der SA und der
NSDAP; bei nicht-arischen Schülern entfällt die
Geschwisterermäßigung.
Die Hochschulreife erhalten nur noch Schüler mit national-zuverlässigem Charakter. |
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1937 |
Die Schule
erhält den Namen Graf-Zeppelin-Schule (Oberrealschule für
Jungen) Baden-Baden. Die Schulzeit wird um ein Jahr verkürzt:
Abitur in Klasse 8 (d.i. nach heutiger Zählweise Kl.12). |
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1939 |
Auf dem Turm wird
nachts ein Doppelposten der Polizei stationiert, um Brandherde schnell
orten zu können und um vor allem die Verdunklungsordnung zu
überwachen. Als Schulpreise sind nur noch Bilder vom Führer,
hohen Militärs oder großen Männer der Bewegung erlaubt.
Auch der Religionsunterricht beginnt mir Führergruß und Tageswort.
Staatsfeindliche Religionslehrer müssen der GESTAPO gemeldet werden. |
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1945 |
Als erste Schule
in der französischen Besatzungszone kann die Oberschule für
Jungen durch Vermittlung von Prof. Weiler den Unterricht am 1.Oktober
wieder aufnehmen. Ca 15 Lehrkräfte dürfen unterrichten. Der
Unterricht wird im Gebäude des Gymnasiums Hohenbaden erteilt, da
in der Hardstraße von der französischen Besatzungsmacht
inzwischen das LYCEE CHARLES DE GAULLE a BADEN-BADEN eingerichtet
worden ist. Die Schüler des Gymnasiums Hohenbaden und die des
Markgraf-Ludwig-Gymnasiums werden abwechselnd vormittags bzw.
nachmittags unterrichtet. |
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1949 |
Die Schule erhält den Namen Markgraf-Ludwig-Gymnasium. |
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1954 |
Die Franzosen räumen das Gebäude in der Hardstraße; die Schule kann in ihr altes Gebäude zurückkehren. |
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1956 |
Wegen der
Bedeutung des Englischen als Weltsprache wird im Anschluss an die
anderen Bundesländer Englisch die erste Fremdsprache. |
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1964 |
Die gewählten
Vertreter der SMV dürfen vor der Klasse die Protokolle ihrer
SMV-Sitzungen vortragen: praktizierte Demokratie. |
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1968 |
Die Unruhen an den Universitäten dringen auch in die Oberstufe der Gymnasien ein. |
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1974 |
Die Schule erhält einen neuen Schultrakt für den naturwissenschaftlichen Bereich (Chemie, Biologie, Physik). |
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1976 |
Das
Mitwirkungsrecht der Eltern und Schüler wird gesetzlich geregelt
(Elternbeiratsverordnung, Schulkonferenzordnung, SMV-Verordnung,...). |
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1979 |
Oberstufenreform:
Die Schüler erhalten das Recht, ihre Fächer selbst zu
wählen. Dadurch wird der Klassenverband in den Klassenstufen 12
und 13 aufgelöst.
Einbau eines Sprachlabors. |
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1980 |
Einbau eines Informatikraumes (9 Computer) und eines Technikraumes. |
1983/84
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Einrichtung einer
zweiteilbaren Sporthalle auf dem Gelände des
Markgraf-Ludwig-Gymnasiums für die Schulen der Kernstadt (MLG,
Realschule , Gymnasium Hohenbaden). |
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1997 |
Anschluss des Informatikraumes an das Internet. |
| 2001 |
Einrichtung eines zweiten Informatikraumes.
Aufstellung von Übungsgeräten im Schulgebäude.
Die Solaranlage, eine Initiative der lokalen Agenda und des MLG, nimmt
auf dem naturwissenschaftlichen Anbau des MLG ihren Betrieb auf. |
| 2001 |
Das MLG wird Versuchsschule für
Naturwissenschaft und Technik (NwT) und gehört damit zu den
ersten in ganz Baden-Württemberg. |
| 2001-2010 |
Bereits 2001 werden
zusätzlich zu zwei vorhandenen PC-Räumen weitere Laptops
angeschafft. In den kommenden Jahren wird jedes Stockwerk mit mind.
einer mobilen Net-Book- und Beamereinheit ausgestattet. |
| 2007 |
Das MLG wird eine der ersten Schulen in ganz
Deutschland, die ein vom TÜV zertifiziertes
Qualitätsmanagementsystem etabliert. |
| 2007 |
Erstmals findet am MLG das CAS-Abitur im Fach Mathematik statt. |
| 2008 |
Mit Friedrich Gantner geht Schulleiter in Ruhestand, der 23 Jahre lang der Schulgemeinschaft des MLG vorstand. |
| 2009 |
Christiane Rabe-Vogt wird neue Schulleiterin am MLG. |
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2009 |
Der Luchspfad am
Plättig wird eingeweiht. Viele der Stationen auf diesem neuen
Erlebnis- und Informationspfad im Schwarzwald wurden von Schülern
des MLG im Rahmen des NWT-Unterrichtes erstellt.
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| 2009 |
Die MLG-Big Band tritt erstmals im Rahmen des Jazzfestivals von Moncalieri (Italien) auf. |
| 2009 |
Tod des ehemaligen Schulleiters Friedrich Gantner. |
| 2010 |
Tod des Freundeskreisvorsitzenden Dr. Mario Henn |
| 2010 |
Kooperationsvereinbarung zwischen der Firma
Grenkeleasing und dem Markgraf-Ludwig-Gymnasium. In Zukunft erhalten
Oberstufenschüler die Möglichkeit, sich in Workshops und bei
einem Accessment-Center-Tag auf spätere Aufgaben und das
Berufsleben vorzubereiten. |
| 2010 |
Im Zuge verschiedener Renovierungsarbeiten wird die neue Schülerbibliothek eingerichtet und feierlich eröffnet.
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| 2011 |
Marco Kuhn übernimmt nach dem Rücktritt von Christiane Rabe-Vogt kommissarisch die Geschäfte der Schulleitung. |
| 2012 |
Roland Reiner wird neuer Schulleiter des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums.
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