Home - Neues - Moncalieri

Schuljahr 2011/2012
 
MLG-Big-Band begeistert im Rahmen einer Konzertreise mit Konzert in Moncalieri
 


„A Night like this“ hieß das letzte Stück, welches die MLG-Big Band beim 14. Jazz Festival im Teatro Matteotti in Moncalieri am vergangenen Mittwochabend im Rahmen ihres Konzertes (9.11.2011) zum Besten gab. Und damit trafen die beiden Sängerinnen Melina Gruber und Annika Franz auch den Nerv des zahlreich erschienenen italienischen Publikums. Aber „eine ganz besondere Nacht“ war es nicht nur für die anwesenden Zuhörer, sondern auch für die deutsch-italienische Städtepartnerschaft, welche die piemontesische Stadt Moncalieri und die Kurstadt Baden-Baden verbindet. Bereits zum zweiten Mal durften die jungen Musiker der MLG-Big Band unter der Leitung von Raimund Sturm im Rahmen ihrer viertägigen Konzertreise den Beweis erbringen, dass auch Musik eine Brücke der Freundschaft schlagen kann. Der Auftritt mit dem Titel „Europe Jazz Night“, welcher von der Stadt Baden-Baden, dem Partnerschaftsverein, dem Freundeskreis des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums und dessen Schulleitung tatkräftig unterstützt wurde, hatte für die Schüler, Lehrer und Eltern bereits am Dienstag mit der Anreise aus Baden-Baden begonnen. 21 Musikerinnen und Musiker hatten den langen Weg ins Piemont vor die Tore des Hauptstadt Turins angetreten. Am Mittwochabend fand dann das Konzert statt, welches bei der Bevölkerung von Moncalieri einen immer größeren Anklang findet. Beim Jazz Festival Moncalieri aufzutreten bedeutet für das junge Ensemble eine große Ehre und eine durchaus ernste Herausforderung, wenn man auf das jährlich gut besetzte Programm der Konzertreihe blickt. So trat in diesem Jahr etwa das weltberühmte „Duke Ellington Orchestra“ im Rahmen des Festivals auf. Deutlich bescheidener war natürlich der Auftritt am Mittwochabend, bei dem die junge Formation dennoch traditionell zu überzeugen wusste.

Mit Birdland wurde das Konzert eröffnet, wobei das Ensemble hier mit dichtem Bläsersound und funkigem Groove zu glänzen wusste.
Bei „Oye como va“ von Carlos Santana durften gleich mehrere Solisten ihr Können zeigen. Immer wieder sorgten solistische Highlights für einen abwechlsungsreichen Abend. Besonders zu begeistern wusste die junge Sängerin und Frontfrau der Band Annika Franz, die vor allem mit dem bluesigen „Don`t know why“ von Norah Jones ihre sängerischen Qualitäten unter Beweis stelle. Unter dem sicheren Dirigat von Raimund Sturm lief dann auch die Band im zweiten Teil zu Hochform auf. Dies würdigten auch der anwesende Kulturamtsleiter Francesco Maltese und der Organisator des Festivals Ugo Viola. Betont „funkig“ ließ man das Konzert mit Cantaloupe Island und Chameleon von Herbie Hancock ausklingen.  Nicht zuletzt aufgrund des letzten Songs mit dem Titel „A Night like This“  von Caro Emerald wurde die Big Band mit wohlwollendem Applaus bedacht. Gleich mehrere Zugaben wurden deshalb von den Zuhörern eingefordert.
Dennoch hatte die Fahrt noch einen anderen Hintergrund. So fand rund um das Konzert auch ein Rahmenprogramm, organisiert von Gerhard Nonnenmann, statt, das den mitgereisten Jugendlichen auch die Region Piemont näherbringen sollte. Am Mittwoch hatte man die Hauptstadt Turin bereits durchstreift und von der Superga auf das Tor des Piemonts hinabgeblickt. Auch fand am Donnerstag  ein Ausflugstag in die nahegelegenen Alpen statt. Unter anderem besichtigte die Gruppe die ehemalige Benediktinerabtei Sacra di San Michele im nahegelegenen Susatal, machte einen kurzen Abstecher in den ersten Schnee in Sestriere und durfte letztlich das ehemalige Verteidigungsbollwerk in Fenestrelle erklimmen und besichtigen.

Folgende Musikerinnen und Musiker nahmen an der Fahrt teil:
Saxofone: Joza Koinzer, Lennard Franz, Marlene von Falkenhayn, Melina Gruber
Klarinetten: Larissa Lang, Fiona Fischer, Ansgar Jansohn
Flöte: Maira Boos
Trompeten: Gerhard Nonnenmann, Pascal Steiner, Fabian Stolzer, Dominic Maurer, Nico Zuber.
Posaune: Jürgen Gallinat, Simon Dütsch, Ralf Zuber, Alexander Lippert
Bass: Simon Gerstner
Schlagzeug: Johannes Finke
Gesang:  Annika Franz, Melina Gruber
     

 

 

 

     

 

 

 

     

Text/Fotos: PR/Gallinat

 

 

oben